Magazine Media. Better. Believe it.

Magazine Media. Better. Believe it.

‚Alle Menschen sind gleich‘. Wohl kein Zitat aus der Zeit des revolutionären Amerika hat mehr Bekanntheit erlangt als dieser Satz aus der Unabhängigkeitserklärung der USA im Jahr 1776. Wenn Linda Thomas Brooks, Präsidentin und Geschäftsführerin des amerikanischen Zeitschriftenverbandes MPA, einen Blogpost mit ’nicht alle Inhalte sind gleich‘ überschreibt, dann ist das der Beiklang für amerikanische Ohren. Höher kann man ein gesellschaftliches Thema in den USA kaum aufhängen.

Believe: Content ist nicht gleich Content

Brooks will auf den Unterschied aufmerksam machen, der zwischen den spontanen Meinungsbeiträgen eines Bloggers oder Infohäppchen in den Sozialen Medien und den redaktionell erarbeiteten Inhalten von Zeitschriften besteht. „Ob es sich um die Selfies ihres 12-jährigen Sohnes handelt, den Schönheitsblog, den ihr Mechaniker gestartet hat, oder eine neue Zeitschrift eines 100 Jahre alten Verlages, es wird alles Content genannt. Und es hat alles das Potenzial ein Massenpublikum zu erreichen.“ Aber es seien eben nicht alle Inhalte gleich.

US-Zeitschriftenverband – Appell an Konsumenten und Marketingentscheider

Um diese Differenzierung bewusster zu machen und um Konsumenten und Marketingentscheider dazu zu bewegen, diesen Unterschieden mehr Gewicht beizumessen, hat die MPA gerade eine Kampagne gestartet, mit der sie das Publikum von den Vorzügen einer Zeitschrift oder der digitalen Angebote von Zeitschriften überzeugen will. Das Motto der Kampagne lautet: „Magazine Media. Better. Believe It.”

Der Verband will die einzigartige Fähigkeit von Zeitschriften herausheben, über alle Plattformen hinweg professionelle und glaubwürdige Inhalte anzubieten, denen vertraut wird und die den Werbekunden ein sicheres Umfeld für ihre Marken anbieten.

„In einer Medienumwelt, in der drei von vier Amerikanern sagen, dass sie schon einmal auf Fake-Überschriften hereingefallen sind und in der Marketer genauso wie Konsumenten die Daseinsberechtigung vieler Medienangebote in Frage stellen, glauben wir, dass es zwingend nötig ist, unsere Kunden an die phantastischen Ressourcen zu erinnern, die hinter den Plattformen unserer Industrie stehen“, sagt Thomas Brooks.

„Can sharing beauty tips get ugly?“

Die Botschaft von der Qualität der Zeitschriftenangebote wird im Rahmen der Kampagne über zahlreiche Anzeigenmotive transportiert. Die springen mit einer provokanten Frage ins Auge, die Bewusstsein für die unterschiedliche Qualität von Medienangeboten schaffen soll. In einem anschließenden Text verdeutlichen die Anzeigen dann, wo die Unterschiede zwischen Qualitätsangeboten und den allgegenwärtigen übrigen Inhalten liegen.

123 Zeitschriftenmarken aus 30 Verlagen unterstützen die Kampagne und schalten die Motive in ihren Print- und Digitalmedien. Die Kampagne läuft von Oktober bis März 2018 und soll nach Planwerten drei Viertel der erwachsenen US-Bevölkerung erreichen.

US-Zeitungsverband ebenfalls mit Kampagne pro Editorial Media

Aufklärung über die unterschiedliche Qualität von ‚Inhalten‘ und über den gesellschaftlich Wert redaktionell erarbeiteter Inhalte ist auch ein Anliegen der schon seit März laufenden Kampagne des US-Zeitungsverbandes NMA. Im Unterschied zum sehr plakativen Auftritt des Zeitschriftenverbandes setzen die Nachrichtenmedien vor allem auf Aufklärung und Hilfestellung für die Nachrichtennutzer. Wesentlicher Bestandteil dieser Kampagne ist der Verweis auf Institutionen und Angebote, die dabei helfen, die Glaubwürdigkeit von Nachrichten zu prüfen.

In einem Video erklärt die NMA die gesellschaftliche Bedeutung von professionellem Journalismus und definiert: „Echte Nachrichten werden von Reportern geschrieben, Fakten werden von der Redaktion geprüft, sie werden von Fotografen und Videojournalisten dokumentiert und von der amerikanischen Öffentlichkeit unterstützt“.

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Ein Beitrag von editorial.media

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2018-01-05T15:34:12+00:0008.09.2017|Kategorien: Aktuelles|